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  • Patrick Schörg

Wir sind Boudoir Secrets

Folge 1 | Wir sind Boudoir Secrets | Heroes - the selflove podcast



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Carmen und Patrick von Boudoir Secrets | Heroes - the selflove podcast | Wir sind Boudoir Secrets
Heroes - the selflove podcast | Wir sind Boudoir Secrets

In der ersten Folge unseres Heroes - the selflove podcast lernst Du Carmen und Patrick von Boudoir Secrets kennen.


Wir sprechen über unsere Arbeit als Boudoir- und Akt-Fotografen und um was es bei unserer Arbeit und in unserem Podcast geht.


Wir sprechen um die Entwicklung des Selbstbildes, des Selbstbewusstsein, des Selbstvertrauen und des Selbstwertes. Und wir teilen die ergreifenden Geschichten unserer Kundinnen und die wunderschönen Erlebnisse und Entwicklungen , die wir mit ihnen erleben dürfen.


Außerdem kannst Du ein Boudoir- und Akt-Shooting mit uns gewinnen.



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Timesteps (mit Zeitangabe):

0:00 Heroes - the selflove podcast

1:22 Worum geht es im Heroes – the selflove podcast

3:18 Über unsere Arbeit und was unsere Kundinnen mitnehmen

7:18 Wie wir zu unseren wundervollen Arbeit gekommen sind

12:54 Ehe, Eifersucht und nackte Haut

14:29 Was ist das Schönste an unserer Arbeit ist

16:01 Unterschied zwischen Model und Kundinnen

18:51 Unsicherheit vor der Kamera und wie es uns dabei geht

20:56 Was Dich in unserem nächsten Heroes – the selflove podcast erwartet

21:35 Gewinne ein Shooting bei uns




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Teilnehmer: Carmen und Patrick


Boudoir Secrets präsentiert Heroes - The Selflove Podcast.


Servus und herzlich willkommen zu unserem Podcast. Mein Name ist Patrick und ich bin unter anderem Boudoir und Aktfotografie in Wien. Und gegenüber von mir darf ich meine bezaubernde Frau Carmen begrüßen, mit der ich nicht nur das Leben und die Liebe, sondern auch meine Leidenschaft, die Fotografie und diesen Podcast gemeinsam machen und teilen darf.


Hallo Patrick, schön hier zu sein.


Carmen, möchtest du vielleicht unseren Zuhörern und Zuhörerinnen da draußen ein bisschen was von dir erzählen? Und um was es so in diesem Podcast geht.


Sehr gerne. Ich bin Carmen. Ich bin Visagistin im Team. Ich bin auch diplomierter Microblading-Artist und Masseurin und Therapeutin, und spezialisiert auf die Nachbehandlung nach Schönheitseingriffen und Krebserkrankungen.

Das heißt nackte Haut ist mein täglich Brot und so viel ist schon sicher, es geht bei uns immer auch unter die Haut. Dieser rote Faden zieht sich durch, egal in welchem Beruf ich gerade tätig bin.


Das stimmt, das stimmt. Jetzt müssen wir am Anfang des Podcasts glaube ich auch klären, warum es innerhalb des Podcasts geht. Was wollen wir da machen, Carmen?


Also, in unserem Podcast möchten wir über Themen sprechen - über unsere Arbeit, über unsere Kundinnen, wem wir da begegnen. Denn da passiert ganz viel. Es geht hier um Selbstliebe, Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein. Und wir möchten Dich so ein bisschen hinter die Kulissen führen, was da passiert und einfach mitnehmen auf diese Reise und diese wunderschönen Geschichten, aber auch die dramatischen Geschichten, die wir erleben und erzählen dürfen.


Das ist richtig. Und jetzt müssen wir auch gleich, sollten unsere Kundinnen zuhören, das klarstellen, und auch für dich da draußen klarstellen: Wie unser Name Boudoir Secret schon sagt, sind die Secrets ein ganz großer Teil dessen, was wir tun.


Also die Diskretion und auch die Privatsphäre unserer Kundinnen ist unser höchstes Gut. Und wenn Kundinnen zu uns kommen und uns an ihrer Lebensgeschichte teilhaben lassen, wenn wir für sie da sein und sie auf diesem Weg durch das Shooting begleiten dürfen , dann sind diese Fotos und diese Geschichten, die sie uns zeigen, nur für sie, also das teilen wir nicht.


Das, was du in dem Podcast hier hörst, über das, was wir erzählen. Oder wenn du vielleicht auf YouTube unseren Video Podcast siehst, die Bilder, die du dort siehst, das sind alles Dinge, die gemeinsam mit unseren Kundinnen entstanden sind und wo wir individuelle Freigaben dafür haben. Selbstverständnis. Also das ist ganz wichtig zu betonen. Und für all jene, die sozusagen uns teilen lassen und von all jenen, von denen wir in diesem Podcast erzählen dürfen, ein ganz recht herzliches dankeschön. Das ist ganz, ganz stark und wir sind sehr, sehr froh, dass wir das teilen dürfen.


Ja, da sind wir sehr dankbar. Denn es wird oft angenommen, dass ja Boudoir und Aktfotos nur für professionelle Models sind und dass wir nur Models fotografieren. Aber in Wirklichkeit ist es das komplette Gegenteil. Und wenn ich mich jetzt richtig erinnere, hatten wir heuer lediglich vier Shootings mit Models. Und wir arbeiten fast ausschließlich mit ganz besonderes wundervollen aber auch normalen Frauen. So wie du und ich, die keine Models sind.


Das stimmt. Oft wird ja angenommen, dass unsere Arbeit eigentlich nur daraus besteht, dass wir ein paar sexy Bilder produzieren oder dass wir für Frauen fotografieren, die für ihren Partner irgendwie Bilder haben wollen zur Hochzeit oder zum Geburtstag. Ich will nicht sagen, dass das gar nicht der Fall ist, aber ich glaube, der Hauptteil unserer Arbeit besteht darin, Frauen eine neue Perspektive und einen anderen Blickwinkel auf ihren Körper zu zeigen.


Das Selbstbild, also wie sie sich sieht, und ihr Selbstbewusstsein wird sich positiv verändern, indem sie neue Blickwinkel auf sich bekommt, in dem sie sich aus einer neuen Perspektive wahrnimmt. Und dadurch steigert sich einfach das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen und es passiert oft, dass unsere Damen dann wirklich sagen, dass Sie auf Wolke 7 das Studio verlassen und das mitnehmen.


Und ich sage immer so, die Bilder sollten eigentlich an dieses Erlebnis beim Shooting erinnern, an diese schönen Momente und dass sie wissen, wie schön und sinnlich sie sind und wenn sie vielleicht mal eine Phase haben, wo das wieder zurückkommt, man in alte Muster zurückfällt oder ein bisschen Selbstzweifel hat. Einfach in die Bilder reinschauen und sich daran erinnern.


Ja, das sind ja für uns auch diese Gänsehaut-Momente, wenn wir dabei sind, dieses Vorher-Nachher-Erlebnis. Deswegen geht es bei unserem Shooting vielmehr darum, für dich da zu sein und einen vertrauensvollen und respektvollen Rahmen zu schaffen, in dem du dich eben fallen lassen kannst. Auch wenn du nicht in deiner normalen Komfortzone bist. Und das selbst zu erleben, zu spüren und zu sehen, wie sinnlich, wie schön und wie verführerisch und wie stark und einzigartig du bist. Um dieses Gefühl, diese Wahrnehmung und dieses Selbstbild geht es eigentlich in unserer Arbeit. Darum geht es nicht nur um schöne Fotos, sondern um diese Selbstwahrnehmung. Also wir sehen ja unsere Arbeit als Werkzeug, um dorthin zu kommen.Das heißt, das soll sich positiv verändern und gestärkt werden.Und dann sind wir auf der Wolke 7.


Genau. Absolut, das ist vollkommen richtig. Und wir werden dann auch, bevor wir ein bisschen was über uns noch erzählen, in Folge 1 des Podcasts in weiterer Folge einfach auch von Shootings und von Frauen berichten, die eben dieses Erlebnis mit uns teilen und diese, wie soll ich sagen, bewegenden Geschichten, die sie uns erzählt haben und auch diese bewegenden, die dieses Programm, diese Entwicklung, die sie während des Shootings hatten, ein bisschen hier über den Podcast teilen.


Und wir haben uns dazu entschlossen, weil das eben so schön ist und sich das dann vielleicht nicht jeder leisten kann, dass wir am Ende der Podcast-Folge ein Shooting bei uns verlosen werden und du ein Shooting bei uns gewinnen kannst.


Also bleib bis zum Ende dran, dann erfährst du ganz genau, wie das funktioniert. Ich kann dir aber schon jetzt verraten, wir laden dich, solltest du nicht in Wien zu Hause sein, nach Wien ein und übernehmen eine Übernachtung in einem Design Hotel und shooten mit dir. Dann kannst du dieses Erlebnis auch erleben und mit uns ein wunderschönes Shooting verbringen und bekommst natürlich auch die entsprechenden Bilder in digitaler Form dann mit. Mehr gibt es dazu am Ende.


So, jetzt geht's aber los. In unserer ersten Podcast-Folge möchten wir dir erzählen, wie wir überhaupt zum Thema Boudoir Fotografie gekommen sind und was uns diese wunderschöne Arbeit bedeutet.


Das ist richtig und ich will vielleicht, glaube ich, ein bisschen weiter ausholen. Ich habe begonnen zu fotografieren, glaube ich, für unsere ersten gemeinsamen Urlaub. Dieser ist schon einige Jahre her und ich hatte überhaupt kein Verständnis für Fotografie. Fotografieren war für mich irgendwie das Handy rausnehmen und auf den Button drücken. Keine Ahnung von der Blende und von der Belichtung. Und von all diesen Dingen, die es da gibt, habe ich mich dann rein getigert und wir sind dann nach Amerika. Wir haben New York zum ersten Mal gemeinsam erlebt. Wir sind zu Unzeiten mitten in der Nacht aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu entdecken. Noch nie hat jemand ein fertiges Foto von mir gesehen. Und in junger Ehe haben wir zusammengelebt. Du bist mit mir aufgestanden, jeden Tag, jede Nacht und mitgegangen und ja, wir haben die Stadt entdeckt und Fotos geschossen. Und so hat das irgendwie begonnen.


Und ja, wie es der Zufall so wollte oder vielleicht das Universum, ist aus den Fotos tatsächlich etwas geworden. Und wir haben dann Anfragen bekommen, auch von Galerien, ob wir das hergeben können. Wir haben dann das eine oder andere Bild verkauft. Und was ganz Witziges in Bezug auf die Fotografie oder Porträtfotos: Ich habe mich ja die ersten fünf Jahre geweigert, Menschen zu fotografieren. Ich hatte so Panik und Angst davor, Menschen zu fotografieren und war dann in der Stadt und Landschaftsfotografie immer viel sicherer. Die Skyline kann irgendwie nicht davonlaufen, wenn ihr das Bild nicht gefällt.


Und du warst es dann, die mich eigentlich dazu inspiriert hat, Porträts zu machen. Denn für deine Tätigkeit als medizinische Masseurin haben wir die ersten Videos gemacht, haben die ersten Portraitfotos gemacht für die Website und Social Media. Und in weiterer Folge sind wir dann auch so zur Aktfotografie gekommen. Wie war das, warum fotografiere ich wunderschöne nackte Frauen? Warum?


Ja, eben für meine Praxis. Als Masseurin wollte ich schöne und ästhetische Aktaufnahmen, also mein täglich Brot, was ich so in der Hand halte und das, das war einfach meine Vorstellung für meine Praxis. Und da wollte ich natürlich nackte Körper von Frauen, auch mit Gesicht, mit der Brust, mit dem Bauch, alles, was ich so täglich in der Hand habe. Und da habe ich dich beauftragt und habe dich gefragt, ob du das vielleicht mal machen möchtest. Das wäre mein Wunsch.


Und Patrick, glaube ich, war es im ersten Moment so …


Also ich muss euch sagen, wenn eure Frau zu euch kommt und sagt, du sollst nackte Frauen fotografieren. Ich dachte mir erst mal: Oh mein Gott. Vorsicht, Vorsicht, Falle! Wie reagierst du jetzt? Was sagst du da? Nur in kein Fettnäpfchen treten.

Aber ja, wir sind dann gemeinsam den Weg gegangen. Ich hatte ja keine Erfahrung beim Fotografieren von Leuten, ich sag einmal die Porträts sind in Ordnung gewesen, aber jetzt nicht so wirklich, dass ich da profimäßig dabei war.


Und wir haben uns dann gemeinsam ein Model gesucht. Eine halbe Nacht lang haben wir geschaut, wen wir da vertrauen und wer da erfahren genug ist, mit mir Unerfahrenen zu fotografieren, haben sie dann angeschrieben und haben ganz viel Glück gehabt.


Das war die Natalia, die in Wien war und ja, keine Ahnung, die hat irgendwie dieses Shooting gerockt und ich habe mich einfach auf die Kamera konzentrieren können und das sind eigentlich jetzt auch rückwirkend extrem gute Bilder geworden, die dann glücklicherweise auch sogar Auszeichnungen bekommen haben. Und so hat das Ganze dann begonnen und ja, hat sich dann eigentlich entwickelt bis dahin, dass wir dann irgendwann begonnen haben, auch wirklich mit Frauen - ich sage immer, wie Du und ich, die eigentlich nicht gewohnt sind, vor der Kamera zu stehen oder die sagen, das ist das häufigste: Ich bin nicht fotogen, das haben wir, glaube ich, am häufigsten. Also wirklich das ist unser täglich Brot mit normalen Frauen und ihren Geschichten, die sie haben, zu arbeiten und sie begleiten zu dürfen.


Das Shooting machen wir jetzt seit einigen Jahren und ich finde es einfach eine wunderschöne Arbeit, die unter die Haut geht und bei mir immer wieder Gänsehaut auslöst, wenn wir die Geschichten hören. Und so ist das so ein bisschen entstanden.


Ja genau, du hast einfach das richtige Auge für Schönes. Und so ist eine Leidenschaft entstanden. Sie hat mich dann auch mitgerissen. Und so fing das an, ich war ja von Anfang an immer dabei.


Dann hast du ja auch die Visagistin aufgenommen, was ein riesengroßer Vorteil ist, dass man es gemeinsam machen kann und dass die Kundinnen auch bei dir sind. Das ist, glaube ich, ein großes Asset, das wir haben.


Viele Kundinnen schätzen das sehr, dass wir als Paar, als Ehepaar im Team arbeiten, dass du als meine Frau immer dabei bist, nicht nur mir hilfst, sondern auch den Damen helfen kannst, sei es Outfit oder sind es Fragen gegen Unsicherheiten. Ja, sie kommen bei dir an, sie können einmal entspannen. Das ist schon ein riesengroßer Spaß, dass wir das gemeinsam machen können.


Ich lerne sehr viel. Du hast auch ein sehr gutes Auge, also die weibliche Sicht der Dinge fasziniert mich als Mann immer sehr. Frauen und die Details.


Ja, jetzt bekommen wir aber oft die Frage, Carmen dein Ehemann, die vielen Frauen, wie geht das? Wie kannst du das zulassen? Wie kann ich das Ganze jetzt zulassen?


Ich habe damit überhaupt kein Problem. Das sind wir total professionell, beide in jedem Beruf. Und ich habe ja auch schon wie gesagt mit viel nackter Haut zu tun und fasst die Menschen auch an in meinen anderen Berufen. Das ist einfach Arbeit. Da sind wir fokussiert und konzentriert und das ist für mich überhaupt kein Problem.


Außerdem bin ich eine Frau, die sehr realistisch ist, was das Thema anbelangt. Und schöne Dinge sind einfach schön. Eine Frau ist ästhetisch und schön. Das finde ich in jeder Frau und in jedem Körper wieder, egal auch, welche Form es ist. So ist es einfach. Und das aus den Frauen herauszuholen, ist einfach eine wunderschöne Arbeit. Deswegen habe ich damit überhaupt kein Problem, dass mein Mann diese schönen Frauen fotografiert. Ich finde sie ja auch schön.


Es geht um Schönheit, und Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Sie ist sehr individuell und ich glaube, das ist auch das, was wir besonders gut machen, dass wir die Schönheit in unseren Kundinnen sehen. Und das ist wirklich individuell, bei der einen kannst das eines sein, bei der anderen das andere.

Und dass wir eben den Blick eines Dritten, eines Außenstehenden auf die Person zeigen, auf ihren Körper zeigen. Und dadurch bewegt sich sehr, sehr viel. Auch in der Person, in unserer Kundin / unseren Kundinnen.


Ja. Was ist für dich das Schönste an unserer Arbeit? Ich merke dieses Vorher-Nachher, wie in jedem Beruf. Es gibt immer ein Vorher-Nachher, das mag ich eigentlich, weil ich fast niemanden kenne, der kritischer ist als Frauen. Und wir brauchen immer was, was uns wieder bestärkt und motiviert und sagt Du bist super, du bist schön, du bist toll und wir zweifeln immer so wahnsinnig viel an uns.


Und das freut mich einfach, dass wir es schaffen, in einem Shooting jemanden da hinzukriegen, dass er keine Zweifel hat, dass er einfach glücklich mit sich ist und sich gut fühlt. Und das man heute einen Moment hat, in dem man sich einfach nur wieder gut fühlt und froh ist, in seiner Haut zu sein, diese Momente sind ja nicht so oft bei uns Frauen und das ist für mich immer sehr bewegend.


Das ist übrigens etwas, was mich extrem überrascht hat. Also war ich überzeugt, dass Frauen wissen, was für eine Ausstrahlung sie haben. Also ich war die ersten Shootings, so verwundert und schockiert, dass wunderschöne Frauen nicht wissen, wie schön sie sind und welche Wirkung sie haben. Jetzt nicht nur auf Männer, sondern auf ihre Umwelt. Das hat lange gedauert, weil ich da jedes Mal schockiert war.


Du hast immer so klar gesagt, das kann doch nicht sein, dass wir das nicht wissen. Aber es scheint so zu sein, dass sehr viel. Ich glaube, dass Männer auch Selbstzweifel haben und mit sich manchmal hadern, aber anders.


Wo würdest du jetzt den Unterschied sehen? Weil wir ja schon vorher, ganz kurz gesagt haben, dass es sehr, sehr viele, gerade Personen, die uns nicht kennen und denen wir erzählen, was wir tun, dass das nur was für Models ist und dass wir das nur mit Models machen.


Wo siehst du nur den großen Unterschied? Wenn wir mit Models fotografieren oder mit Kundinnen und du hast das vorher schon gesagt - Also, ich würde sagen, ungefähr vielleicht 5 % unserer Shootings sind aktuell mit Models. Unsere Haupttätigkeit besteht wirklich in der Arbeit und Fotografie mit zahlenden Kunden, die dieses Erlebnis suchen.


Bei Models haben wir das Gefühl, dass sie perfekt sind. Aber Models haben genauso ihre Themen, wo sie sagen, sie sind nicht perfekt, sie sind nicht zufrieden mit sich. Das Model weiß jedoch, wie sie posieren muss. Ein Model weiß ihre Schokoladenseite zu präsentieren. Das ist der große, große Unterschied. Und Sie sind ja grundsätzlich dann auch extrovertierter und zeigen sich gerne. Das kommt noch dazu, dass Sie einfach wissen, wie Sie sich präsentieren müssen und dass Sie es gerne tun. Und das ist ja bei uns Frauen nicht immer so der Fall durch Selbstzweifel.


Der große Unterschied ist, dass sie wissen, was sie herzeigen müssen und wie. Sie sind aber auch nicht perfekt, da hast du absolut recht. Also ich glaube, das sind wirklich die wesentlichen Dinge, und sie sind keinesfalls mit sich zufrieden. Ich glaube, sie haben genauso Unzufriedenheiten an sich und ihrem Körper wie jede andere Person auch. Wir vermuten das nicht nur, sondern wir wissen es.


Absolut, absolut. Und es ist dasselbe wie bei jedem, bei jeder Person. Das Gras auf der anderen Seite scheint immer größer zu sein und schöner zu sein, was auch immer. Und das Model mit kleineren Brüsten hätte gerne größere und die mit größeren gerne kleinere. Die eine ist mit ihrem Hintern nicht zufrieden, also es ist immer irgendwas.


Ich glaube, das ist so irgendwie, das ist ein Bild, das wir im Kopf haben. Aber wie du richtig gesagt hast, wissen sie einfach mit dem Körper umzugehen und wie sie sich zeigen können. Sie sind sehr erfahren und haben sehr viel Gefühl für die Bewegung . Und ich glaube, der große Unterschied ist, dass sie schlicht und einfach extrovertiert sind, dass sie sich gerne zeigen. Ich glaube, das ist der große Unterschied.


Und man muss auch sagen, mittlerweile Gott sei Dank macht es großen Spaß, diese Individualität auszuleben. Es gibt mittlerweile auch nicht nur Hungerhaken-Models, sondern es gibt auch Models in jeglicher Größe und Form. Und das ist einfach sehr schön in der Arbeit .

Wie schaut das denn mit uns aus? Carmen, stehen wir gerne vor der Kamera?


Nein! Wir gehören zu denen, die nicht gerne vor der Kamera stehen und die schüchtern sind, richtig?


Ja, ja. Wir überwinden uns sehr. Wir sind auch außerhalb unserer Komfortzone. Also, ich weiß noch - Kannst du dich erinnern, wie ich meine letzten Porträts gemacht hab?


Ja, ich bin mein schlimmster Kunde. Ich muss ganz ehrlich sein. Ich bin mein schlimmster Kunde. Ich habe wirklich gesagt, Carmen nimm meine Kreditkarte, geh rauf auf die Mariahilfer Straße - das ist zehn Minuten entfernt - lass mich für zwei Stunden alleine, ich kann mich grad selbst nicht ertragen. Also es ist ganz, ganz schlimm, wenn ich selber von mir Aufnahmen mache oder wenn ich fotografiert werde. Und beim Filmen geht es uns genauso wie unseren Kundinnen, gell?


Also definitiv. Wir haben dieselben Bedenken, bevor wir uns herrichten zum Filmen oder Fotografieren. Wir haben dieselben Zweifel. Ich glaube, das ist normal und ich sage auch immer, es gehört für mich dazu. Egal ob wir jetzt hier ein Video machen, Podcast machen oder ob eine Kundin zu uns zum Shooting kommt. Aus dieser Komfortzone rauszukommen, etwas Neues zu probieren, etwas zu entdecken. Die guten Geschichten, die schönen Stories, die besonderen Erlebnisse passieren nur, wenn du etwas Außergewöhnliches machst. Du kannst nicht das Alltägliche tun und ihr dann Besonderes erwarten.


Ich glaube, ich nerve dich auch oft dadurch, dass ich immer was Neues machen will und das Decken und Abenteuer und Entwicklung. Aber ich weiß nicht, ist es nicht cool?


Da passieren die schönen Momente und es ist so, aber man muss sich drauf einlassen. Und den Vorteil, den wir nicht haben, den haben unsere Kundinnen, denn wir begleiten sie und wir zeigen ihnen alles. Und wir wissen, wie sie posieren müssen.


Ja. Absolut, absolut richtig.


Das war schon fast für die erste Folge unseres Podcast. Die Zeit vergeht viel zu schnell. Ab der nächsten Folge wirst du nicht nur von uns, sondern auch von Kundinnen erfahren. Wir werden dich so ein bisschen mitnehmen und dich hinter die Kulissen führen, wie vorhin gesagt, haben wir einige besondere Geschichten, die von den Gänsehaut-Momenten erzählen. Vielleicht werden wir das eine oder andere Bild zeigen, wenn wir das dürfen, das eine oder andere Feedback hören, was unsere Kundinnen mitgenommen haben aus dem Shooting. Und wir freuen uns schon sehr darauf.


Und ja, vielleicht kannst du uns noch verraten , wo man jetzt ein Shooting gewinnen kann? Und wie, wenn jemand schon Lust bekommen hat, bevor sie die erste Kundin gehört hat? Wie kann man da teilnehmen und was soll man machen?


Das geht ganz einfach. Geh auf unsere Webseite www.boudoirsecrets.at/podcast. Dort findest du unser Kontaktformular, wo du uns von dir, deiner Geschichte und was dir ein Boudoir Shooting bei uns bedeuten und geben würde, erzählen kannst. Schreib uns das einfach und dann werden wir unter allen Einsendungen ein Shooting verlosen und die Gewinnerin kontaktieren.


Genau. Vollkommen richtig. Ganz wichtig noch: Ich habe jetzt nicht aufgepasst.


Es ist natürlich gut, wenn du den Podcast teilst und vielleicht gibt es Freundinnen und Bekannte und Kolleginnen, die auch Interesse daran haben, ein Shooting zu machen. Oder vielleicht wollen sie dich einfach nur unterstützen. Folgt dem Podcast und unseren anderen Social Medien. Das würde uns sehr freuen und das hilft uns natürlich auch dabei zu wachsen und sozusagen die frohe Kunde zu verbreiten.


Wir sagen Dankeschön fürs Dabeisein und freuen uns schon auf die nächste Folge mit dir und bitte schau auf dich, weil du es wert bist.


Baba Baba!



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